Häufige Fragen
Die häufigsten Anfragen zu Intelligenztests, Kognitionswissenschaft und Psychometrie.
Was gilt als 'durchschnittlicher' IQ-Wert?
In den meisten IQ-Tests ist der Durchschnittswert auf 100 festgelegt. Etwa 68% der Bevölkerung liegen in einem Bereich zwischen 85 und 115 Punkten. Werte über 130 gelten oft als hochbegabt, während Werte unter 70 auf eine kognitive Beeinträchtigung hindeuten können.
Kann man seinen IQ tatsächlich steigern?
Während die fluide Intelligenz (die angeborene Problemlösefähigkeit) weitgehend stabil bleibt, kann man seine kristalline Intelligenz durch Bildung und lebenslanges Lernen kontinuierlich steigern. Zudem kann Training (z.B. Gedächtnistraining) die Testleistung verbessern, was jedoch nicht immer eine echte Steigerung der allgemeinen Intelligenz bedeutet.
Was ist der Unterschied zwischen IQ und Mensa?
Der IQ ist ein Maß für die kognitive Leistungsfähigkeit eines Individuums. Mensa ist eine internationale Organisation, der man beitreten kann, wenn man einen IQ-Wert erreicht, der in den obersten 2% der Bevölkerung liegt (normalerweise ein IQ von 130 oder höher auf der Wechsler-Skala).
Sind IQ-Tests kulturell voreingenommen?
Historisch gesehen gab es berechtigte Kritik an der kulturellen Voreingenommenheit von IQ-Tests. Moderne Tests bemühen sich jedoch um 'kulturfaire' Methoden, wie zum Beispiel die Verwendung von rein visuellen Mustern ( Raven-Matrizen), um Barrieren durch Sprache oder Bildungshintergrund zu minimieren.